Dehnfugen für Bahnbrücken

Bahnbrücken haben deutlich andere Anforderungen als Straßenbrücken. Die Verkehrslasten sind höher und das Verhältnis zwischen Eigengewicht und Verkehrslast unterscheidet sich deutlich von einer Straßenbrücke.

MAURER Bahndehnfugen sind von der Deutschen Bahn AG zugelassen.

  • Wasserdichte Verbindungen zwischen Längs- und Schrägprofilen

Mattenfugen (einzeln)

Mattenfugen (einzeln) für Bewegungen < 130 mm

Die Mattenfugen (einzeln) bestehen aus einem Elastomerprofil, welches mit Aluminium-Klemmprofilen auf einer Stahlunterkonstruktion befestigt wird. Diese Fuge wird unter dem Schotterbett installiert.

Mattenfugen (mehrfach)

Mattenfugen (mehrfach) für Bewegungen < 260 mm

Dieses System ist eine serielle Anordnung zweier Einzelmattenfugen und ermöglicht dadurch eine höhere Bewegungskapazität.

Wanderschwelle

Wanderschwelle für Bewegungen < 1600 mm

Zwischen Überbau und Widerlager auftretende Bewegungen führen bei Bahnbrücken zu zusätzlichen Schienenspannungen und Beanspruchungen der Befestigungen. Mit der Wanderschwelle wurde ein Überbrückungssystem entwickelt, welches einerseits gewährleistet, dass die Schwellenabstände nicht das zulässige Maß überschreiten und andererseits mögliche auftretende Bauwerksbewegungen (Verschiebungen, Verdrehungen, Verwindungen) schadlos aufnimmt. Es ist gelungen, das bei Straßenbrücken vielfach bewährte "Steuerungsprinzip Schwenktraverse", d.h. die elastische Zwangssteuerung, so weiterzuentwickeln, dass sämtliche Anforderungen des Bahnverkehrs erfüllt werden. Die Wanderschwelle wird in der bauseitig vorbereiteten Aussparung ausgerichtet und durch Vergießen monolithisch mit dem Bauwerk verbunden.

Vorteile:

  • Standardausführung für Dehnwege bis 1600 mm, Radsatzlasten von 250 kN und Geschwindigkeiten bis 300 km/h
  • Dauerhaft, zwängungsfrei und wasserdicht
  • Verdrehungsweich und abhebesicher
  • Unbeeinträchtigter Fahrkomfort
  • Einfacher und lagesicherer Einbau
  • Einfache Inspektion und Wartung